ARTspring 2026

Wie in den vergangenen Jahren öffnen wir die Pforte zugunsten bunten Treibens und entspannter Gespräche über Kunst, Gelesenes und Musik.

Täter des Tages sind Käthe Wenzel, Patricio Troncoso- Reinbach, Ute Haarkötter, Karen Koltermann, Reinhold Gottwald, André Werner, Jenny Löbert, Ralph Bageritz, Iris Jahnke, Alex Gheorghiu, Max Hartmann, Sabine Balzer, Mirco Grave, Holger Mayer, Chantal Labinski, Kai Pohl, Rotraut Pohl, Friedrich Rünger, Markus Volmer, Zander Jabs u.a.

Als vor circa einundeinhalb Jahrzehnten der zuletzt noch durch unsere Tordurchfahrt frei zugängliche Hirschhof final aus dem Gedächtnis der Behörden geklagt und in Hauseigentum zugehörige Privatparzellen unterteilt wurde, umgab die K12 dank der damaligen Hausbesitzerin zunächst einige Jahre Schlaf in der Mietsache sicherer Ruh, gefolgt von einer rasanten Fahrt, schlussendlich als Teil der Selbstbaugenossenschaft, durch das Berliner Wohnungspolitikspektakel.

Zwischen Nichtmehr und Nochnicht feiern wir mit Euch und lassen uns gemeinsam nochmals den Wind der Erinnerung um die Nase wehen im kostbaren Jetzt. Die Ausstellenden, Lesenden und Musizierenden, zumeist innigst mit der Stadtgeschichte verwoben, begehen diesen Zustand mit Leichtigkeit. Einige von Ihnen haben Jahrzehnte für Sichtbarkeit vieler künstlerischen Positionen gewirkt und kommen nun in dem Ansinnen selbst zu zeigen.

Gern gesehen sind Spenden für Speisen und Getränke zur Unterstützung der Sturmopfer in Madagaskar.

Die K12 ist ein kinderfreundlicher Ort.

Zitat der Organisatoren des Artspring:

Von der Erfahrung zur Praxis

artspring berlin arbeitet in Übergängen. Von der Idee zur Ausstellung, von einem Ort zum nächsten, von einer künstlerischen Praxis zu einer anderen. Nicht als begleitendes Motiv, sondern als konkrete Arbeitsweise. Projekte entstehen dort, wo Fragen nach Identität, urbaner Entwicklung und kultureller Teilhabe in den öffentlichen Raum der Stadt getragen werden.

Der Berliner Stadtraum wird dabei nicht nur genutzt, sondern ernst genommen. Er ist kein Hintergrund, sondern Handlungsebene. Wände, Plätze, Ateliers und Hinterhöfe werden zu aktiven Protagonisten. Sie erzählen Geschichten, setzen Widerstände, eröffnen Möglichkeiten. Die Berliner Kunst- und Kulturszene steht angesichts sozialer, politischer und wirtschaftlicher Umbrüche vor der Aufgabe, Räume neu auszuhandeln: wer sie nutzt, wer sichtbar wird und unter welchen Bedingungen Teilhabe möglich ist. artspring berlin antwortet darauf mit offenen Formaten, die Teilhabe ermöglichen, lokale Netzwerke stärken und neue Sichtweisen in die öffentliche Debatte tragen. Dabei geht es nicht um Repräsentation, sondern um Beteiligung. Nicht um Abbildung, sondern um Mitgestaltung.

Weiterhin sind uns kollaborative Ansätze wichtig, deren Wirkung nicht nur ästhetisch, sondern auch sozial wirksam ist. Die Erfahrungen der letzten zehn Jahre zeigen, dass Kunst dort Wirkung entfaltet, wo sie nicht isoliert bleibt. Als verbindendes Element im Stadtraum, als Impuls, der Prozesse in Bewegung setzt. In dieser Arbeitsweise zeigt sich Selbstwirksamkeit und die Erfahrung, gemeinsam etwas bewegen zu können. Improvisation war dabei nie Ausnahme, sondern immer Teil der Praxis. Dranbleiben bedeutete nicht, an Plänen festzuhalten, sondern auf Veränderungen zu reagieren und einen neuen Weg einzuschlagen.

10 Jahre artspring – kein Ruder war nicht dran – lädt ein zu einem Festival voller Ausstellungen, offenen Ateliers, Kino Literatur Radio. Und einem Blick nach vorn. Der See wird weiter überquert, Stück für Stück. Und wer weiß, vielleicht liegt dort am Horizont doch noch ein Ufer, das man zusammen zu entdecken vermag.

Zitat: https://www.artspring.berlin/10-jahre-artspring-kein-ruder-war-nicht-dran/ Abgerufen 15.03.2026

Anders als unser verantwurstungloser Minister, vidmen wir unsere Kunst und Arbeit nicht nur uns selbst- sondern den Menschen, die uns begleitet haben und werden. Ihm nicht.